Index » Vita » Ausbildung » Modellversuch
Während der Zeit meiner Ausbildung bei Weidmüller Interface in Detmold nahm ich zusammen mit anderen Auszubildenden an einem Modellversuch teil. Dieser war Teil eines Konzeptes zur zukunftsorientierten Aus- und Weiterbildung in den Metallberufen.

Bei diesem Projekt handelte es sich um eine Problemstellung aus dem Betrieb Weidmüller Interface. Montagefüsse für ein Steckverbindersystem, die im Spritzgussverfahren in grossen Stückzahlen hergestellt werden, sollten anschliessend in Handarbeit mit verschiedenen Lochbildern versehen werden. Diese Arbeit wurde ursprünglich als Heimarbeit vergeben. Um den Arbeitsvorgang zu vereinfachen, wurde dazu einen kleine Bohrvorrichtung eingesetzt.

Die Projektaufgabe bestand darin, für diese Arbeitsgänge eine automatische Fertigungseinheit zu schaffen, die auch zusätzliche Lochbilder erzeugen kann, also eine grössere Variabilität biete und gleichzeitig wirtschaftlicher arbeitete. Zunächst wurden verschiedene in Frage kommende Automatisierungsvariationen gegenübergestellt und unter technischen und wirtschaftlichen Gesichtspunkten bewertet.

Dabei zeichnete sich eine Lösung auf einem Rundtisch als günstigste Variante ab. Eine Analyse ergab, dass zur Lösung der gegebenen Aufgabenstellung eine Zuführstation, vier Bohrstationen und eine Entnahmestation vorhanden sein müssten. Gleichzeitig musste für den Rundschalttisch ein Drehteller mit den entsprechenden Werkstückaufnahmen konstruiert werden. Daraus ergaben sich die Arbeitsaufträge der vier Arbeitsgruppen unserer Versuchsgruppe.

Durch diese Art der Aufgabenteilung bestand einerseits innerhalb der einzelnen Arbeitsgruppen der Auftrag, das jeweilige Teilsystem zu konzipieren und gleichzeitig die zwingende Notwendigkeit, mit den anderen Gruppen ständig zu kooperieren,  damit die gestellte Aufgabe, ein funktionstüchtiges Gesamtsystem zu enwickeln, gelöst werden konnte.

Allgemeine Ziele:

Fachliche Ziele:

Beteiligte Betriebe:

Beteiligte Berufsschulen:

 
Counter